..Freunde zum Essen..

..als Beth..

Zwei Paare aus wohlversorgtem bürgerlichem Mittelstand, die einander seit Jahren freundschaftlich verbunden sind, sehen sich bei ihrem traditionellen Treffen zum Essen plötzlich auf eine Dreierbeziehung reduziert:

Tom, der Rechtsanwalt, verlässt Beth, die Hobbymalerin. Gabe und Karen, etwas älter und den beiden fürsorglich beschützend zugetan, beobachten verwundert, wie Freund und Freundin schnell eine neue Beziehung finden. Das lässt sie plötzlich verstörende Entdeckungen in ihrer eigenen Ehe machen, der Boden einer scheinbar verlässlichen Beziehung kommt ins Schwanken…

Eine Geschichte, die durch die Schauspieler zu einem Fest für die Zuschauer wird. Regisseur Dietmar Pflegerl hat die beschwingte und präzise Inszenierung ganz auf die hervorragenden Komödianten Gerd Wameling, Winfried Glatzeder, Maria Hartmann und Sona MacDonald abgestimmt. Donald Margulies hat für »Dinner with Friends«, das am Berliner Renaissance-Theater mit großem Beifall erstmals auf Deutsch gespielt wurde, den begehrten Pulitzerpreis erhalten. Aus gutem Grund: Diese Szenen zweier Ehen sind mehr als gehobener Boulevard; der Theaterabend ist eine unterhaltsame Lektion über das Leben, die Freundschaft, die Kompromisse und mutigen Aufbrüche. Seinen Erfolg verdankt das Stück der humorvoll genauen Beobachtung von Paaren in den mittleren Jahren und deren Umgang mit der Frage aller Fragen: zusammenbleiben oder auseinandergehen?